
Seit März 2020 beschäftigt das Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufafabrik e. V. (NUSZ) ein Team engagierter Stadtteilmütter. Derzeit sind 17 Stadtteilmütter in den Bezirksregionen Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade tätig.
Was machen die Stadtteilmütter?
Die Stadtteilmütter unterstützen Familien mit Migrations- und Fluchtgeschichte und Kindern im Alter von 0 bis 12 Jahren. Sie vermitteln grundlegende Informationen zu den Themen Entwicklung, Erziehung, Bildung und Gesundheit von Kindern. Darüber hinaus informieren sie über bestehende soziale Unterstützungsangebote und erleichtern den Familien den Zugang zu den entsprechenden Einrichtungen und Hilfesystemen.
Als Brückenbauerinnen zwischen Familien und Einrichtungen erleichtern sie den Zugang zu Kitas, Schulen, Familienzentren, Beratungsstellen und weiteren Angeboten im Sozialraum.
Durch ihre eigenen Migrationserfahrungen, ihre Mehrsprachigkeit und ihre Kenntnisse unterschiedlicher Lebenswelten schaffen die Stadtteilmütter eine vertrauensvolle Grundlage für die Zusammenarbeit mit den Familien.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“: Die Stadtteilmütter stärken Eltern darin, ihre eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zu erkennen, selbstständig Entscheidungen zu treffen und die Entwicklung ihrer Kinder aktiv zu begleiten.
Neben den Hausbesuchen sind die Stadtteilmütter regelmäßig in verschiedenen Kitas, Grundschulen, Familienzentren und weiteren Einrichtungen in Tempelhof-Schöneberg anzutreffen.
Wobei helfen die Stadtteilmütter?
Bei Hausbesuchen vermitteln die Stadtteilmütter grundlegende Informationen zu folgenden Themen:
- Entwicklung und Bedürfnisse von Kindern im Alter von 0 bis 12 Jahren
- Erziehung und Familienalltag
- Spielen ist Lernen
- Sprachentwicklung, Mehrsprachigkeit und Sprachförderung
- Berliner Kita- und Schulsystem
- Gesundheitsförderung, Ernährung und Bewegung
- Unfallvermeidung, Verkehrserziehung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit
- Prävention in der Erziehung
- Sicherer Umgang mit digitalen Medien
- Rechte des Kindes
Darüber hinaus informieren sie über Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten im Wohnumfeld und helfen Familien dabei, Kontakte zu geeigneten Einrichtungen und Beratungsstellen herzustellen.
Welche Sprachen sprechen die Stadtteilmütter?
Unser Team verfügt über folgende Sprachkompetenzen:
- Arabisch
- Persisch
- Polnisch
- Rumänisch
- Türkisch
Was kostet die Unterstützung?
Die Unterstützung durch die Stadtteilmütter ist kostenlos und anonym.
Das Projekt Stadtteilmütter wird im Rahmen des Landesprogramms Stadtteilmütter durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) gefördert.







